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Glasfaser Tarife Schweiz: Gesamtkosten im Vergleich

3 giorni fa
Tempo di lettura: 5 min

Was Glasfaser-Tarife in der Schweiz kosten: Monatspreis, Aufschaltgebühr und Aktionen

Wer nach glasfaser tarife schweiz sucht, landet schnell bei Preisen «ab CHF …». Diese Zahlen taugen als Einstieg, mehr nicht. Ein Glasfaser-Abo setzt sich aus drei Kostenblöcken zusammen: dem Monatspreis, der einmaligen Aufschaltgebühr und einem möglichen Aktionsrabatt, der nach einer gewissen Zeit ausläuft.

Für echtes Glasfaser nennen Vergleichsseiten einen Einstieg ab rund CHF 39 pro Monat. Was darunter liegt, läuft laut einer Einordnung von handyabo.com meist über Kupfer oder Kabel, selbst wenn der Anbieter «Glasfaser oder DSL» schreibt. Das ist die Einschätzung einer Vergleichsseite, keine amtliche Definition. Bei einem Abo mit 1 Gbit/s findest Du einzelne Angebote um CHF 39.90 im Monat, während andere Seiten denselben Anbieter in Zürich mit CHF 49.90 listen. Die Angaben stammen aus unterschiedlichen Zeitpunkten. Prüfe deshalb jeden Preis direkt beim Anbieter, bevor Du ihn für Deine Entscheidung verwendest.

Bei der Aufschaltgebühr gehen die Beträge weit auseinander. iWay nennt einmalige Aufschaltkosten von CHF 50. Bei Swisscom stehen CHF 99.90 im Raum, bei Online-Bestellung entfällt die Gebühr. Für Sunrise Easy Internet wird in Zürich eine kostenlose Aktivierung angegeben, anderswo erscheinen rund CHF 99 als üblicher Aktivierungspreis. Wer diese Gebühr übergeht, vergleicht schief.

Die dritte Variable sind die Aktionen. In Winterthur taucht etwa ein Aktionsrabatt von CHF 29.05 auf, der laut Seite dauerhaft gilt. Vergleichbar sind solche Rabatte nur, wenn Du weisst, ob sie «für immer», bloss für die ersten Monate oder nur bei Online-Bestellung gelten. Ein günstiger Aktionspreis, der nach zwölf Monaten springt, schneidet über die ganze Laufzeit oft schlechter ab als ein etwas teurerer Tarif ohne Preissprung.

So erkennst du echtes Glasfaser (FTTH) an deiner Adresse

Nicht überall, wo «Glasfaser» draufsteht, liegt auch eine Faser bis in Deine Wohnung. FTTH (Fiber to the Home) bedeutet, dass die Glasfaser bis ins Haus oder in die Wohnung reicht. Bei Mischformen endet sie früher, und das letzte Stück läuft über Kupfer oder Koaxkabel. Genau diese Unterscheidung geht in der Werbung gern unter, etwa wenn Angebote «Glasfaser oder DSL» heissen.

Am sichersten ist die Verfügbarkeitsprüfung mit Deiner genauen Adresse. Gib bei den Anbietern Strasse, Hausnummer und Postleitzahl ein und achte darauf, welche Technologie angezeigt wird. Steht dort FTTH oder Glasfaser bis in die Wohnung, bist Du richtig. Erscheint stattdessen eine Formulierung wie «Glasfaser oder DSL», ist die Technik an Deiner Adresse noch offen.

Weitere Hinweise helfen bei der Einordnung. Eine Glasfaser-Dose im Haus spricht für einen bestehenden Anschluss. Im Zweifel fragst Du bei Deiner Vermietung oder Verwaltung nach, ob das Gebäude erschlossen ist. In der Schweiz gilt Glasfaser grundsätzlich als Open Access, mehrere Anbieter können also dasselbe Netz nutzen. Diese Aussage stammt aus einem Vergleichsportal und sollte bei Bedarf bei einer neutralen Stelle gegengeprüft werden. Praktisch heisst das: Mit einem Glasfaseranschluss kannst Du oft zwischen mehreren Anbietern wählen, ohne dass sich die Leitung ändert. Eine Übersicht zu Anbietern und Netzen findest Du auch in unserem Internet-Vergleich Schweiz.

Gesamtkosten über die Mindestlaufzeit richtig berechnen

Der Monatspreis bei glasfaser tarife schweiz täuscht, solange Du ihn für sich allein anschaust. Aussagekräftig ist die Summe aller Zahlungen über die Mindestlaufzeit. Die Formel ist simpel: Monatspreis mal Anzahl Monate, plus Aufschaltgebühr, plus mögliche Zusatzkosten wie einen Router. Aktionsrabatte rechnest Du nur für den Zeitraum ein, in dem sie tatsächlich gelten.

Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung, es handelt sich um eine eigene Berechnung und nicht um ein konkretes Angebot: Ein Abo zu CHF 49.90 pro Monat über 24 Monate kostet 24 × 49.90 = CHF 1197.60. Kommt eine Aufschaltgebühr von CHF 99.90 dazu, liegen die Gesamtkosten bei CHF 1297.50. Durch 24 geteilt ergibt das einen effektiven Monatspreis von gut CHF 54, also mehr als der beworbene Wert.

Die Mindestlaufzeit verschiebt die Rechnung zusätzlich. Viele Angebote laufen 24 Monate, so etwa eine Green-Aktion mit entsprechender Bindung. Andere lassen mehr Spielraum: Green Home S wird mit 2 Monaten Mindestlaufzeit geführt, Monzoon FTTH sym50 mit 0 Monaten, und für Sunrise Easy Internet nennt internet-offer.ch eine monatliche Kündbarkeit. Ein etwas höherer Monatspreis kann sich lohnen, wenn Du dafür nicht zwei Jahre gebunden bist, zum Beispiel bei einem absehbaren Umzug.

Stelle deshalb immer zwei Zahlen nebeneinander: die Gesamtkosten über die Vertragsdauer und den Preis, der nach Ende der Aktion gilt. Nur so siehst Du, ob ein Lockangebot wirklich günstig ist.

Welche Geschwindigkeit passt: 100 Mbit/s oder 1 Gbit/s

Mehr Tempo bei glasfaser tarife schweiz kostet oft nur wenig Aufpreis, nützt aber nicht jedem Haushalt. Es kommt darauf an, wie viele Geräte gleichzeitig online sind und was sie tun. Ein kleiner Haushalt mit Streaming, Surfen und Videotelefonie kommt in der Regel mit 100 Mbit/s aus. Grössere Haushalte mit mehreren parallelen 4K-Streams, Homeoffice mit grossen Dateien und Gaming brauchen mehr Reserve. Eine Orientierung dazu gibt unser Ratgeber Wie viel Internet brauche ich?.

Handyabo.com nennt 1 Gbit/s den «Sweet Spot». Das ist eine Meinung und kein Fakt, aber sie zeigt, dass der Preisunterschied zwischen den Stufen oft klein ausfällt. Kostet ein Gbit-Tarif nur wenige Franken mehr als einer mit 100 Mbit/s, kann sich die Reserve lohnen, auch wenn Du sie heute nicht ausreizt. Rechne aber über die Laufzeit: Ein kleiner Monatsaufschlag summiert sich über 24 Monate.

Bedenke ausserdem, dass die beworbene Geschwindigkeit nur ankommt, wenn Router und WLAN mithalten. Ein Gbit-Anschluss bringt wenig, wenn Dein Gerät nur ein langsameres Netzwerk unterstützt. Achte zudem darauf, ob der Upload symmetrisch ist, also gleich hoch wie der Download. Für Cloud-Backups und Videokonferenzen macht das einen spürbaren Unterschied.

Stadtnetze und Anbieter im Vergleich: Zürich, St. Gallen, Winterthur

In grösseren Städten hängt das Angebot bei glasfaser tarife schweiz am lokalen Netz. In Zürich betreibt das EWZ das Glasfasernetz, in St. Gallen SGSW, in Winterthur das Stadtwerk Winterthur. Auf diesen Netzen bieten verschiedene Anbieter ihre Abos an, wobei sich Auswahl und Preise von Stadt zu Stadt unterscheiden.

In Zürich findest Du auf dem EWZ-Netz mehrere Anbieter mit unterschiedlichen Einstiegspreisen und Aktivierungsgebühren. Eine Übersicht mit Abos, Merkmalen und Preisen liefert die Seite Glasfaser in Zürich. Schweizweit kannst Du Dir zum Beispiel das Glasfaser-Internet von iWay ansehen, das an vielen Adressen verfügbar ist. In St. Gallen und Winterthur fällt die Auswahl unterschiedlich aus, und einzelne Aktionen gelten nur lokal.

Hier zeigt sich der Vorteil von Open Access: Du wählst den Anbieter, das Netz bleibt gleich. Vergleiche also nicht nur den Netzbetreiber, sondern die Anbieter auf diesem Netz, und zwar nach Gesamtkosten, Mindestlaufzeit und Zusatzleistungen wie TV oder Festnetz. Eine Empfehlung nach Nutzungsprofil gibt unser Ratgeber Beste Glasfaser Schweiz. Wer ein Paket mit Fernsehen sucht, wirft zusätzlich einen Blick in den Vergleich für Internet-TV-Abos.

Wechsel, Kündigung und Rufnummernmitnahme bei Glasfaser

Beim Wechsel zu glasfaser tarife schweiz zählen drei Dinge: Kündigungsfrist, Restlaufzeit und Rufnummer. Schau zuerst in Deinen laufenden Vertrag. Viele Abos haben eine feste Mindestlaufzeit und verlängern sich, wenn Du nicht rechtzeitig kündigst. Fristen und Vorgehen erklären wir im Beitrag Handyvertrag kündigen: Frist in der Schweiz. Die Logik lässt sich auf Internetverträge übertragen, die genauen Fristen stehen aber in Deinen eigenen Vertragsbedingungen.

Plane den Wechsel so, dass sich Alt- und Neuvertrag nicht länger als nötig überschneiden. Kündige den alten Vertrag erst, wenn der neue Anschluss bestätigt ist, dann bleibst Du nicht ohne Internet. Frag beim neuen Anbieter nach, wer die Kündigung beim bisherigen übernimmt, manche bieten diesen Service an.

Eine Festnetznummer kannst Du in der Regel zum neuen Anbieter mitnehmen. Beantrage die Rufnummernmitnahme beim neuen Anbieter, nicht beim alten, und kündige den alten Vertrag nicht, bevor die Portierung geregelt ist. Sonst kann die Nummer verloren gehen. Kläre ausserdem, ob Du den bisherigen Router weiter nutzen darfst oder zurückschicken musst und ob für den neuen Anschluss Gerätekosten anfallen. Wer so vorgeht, wechselt ohne Unterbruch und kennt die tatsächlichen Gesamtkosten, bevor er unterschreibt.

 
 
 

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