YouTube Premium Schweiz Kosten: Preise im Vergleich
Aktuelle Preise: Einzel- und Familienabo im Überblick
Wer in der Schweiz YouTube ohne Werbung schauen will, zahlt fürs Einzelabo derzeit 17.90 Franken im Monat. Diesen Preis nennt saldo.ch mit Stand April 2026. Die YouTube Premium Schweiz Kosten summieren sich damit auf knapp 215 Franken im Jahr, sofern Sie monatlich zahlen und keinen Rabatt nutzen.
Die YouTube Premium Schweiz Kosten sind das Ergebnis einer Erhöhung. Das Einzelabo wurde um zwei Franken teurer, wie pctipp.ch berichtet. Neukunden zahlten den höheren Betrag sofort, Bestandskunden erst ab der übernächsten Abbuchung. Wer sein Abo schon länger hat, wirft am besten einen Blick auf die letzten Rechnungen.
Das Familienabo kostet 33.90 Franken im Monat und lässt sich mit bis zu fünf Personen im selben Haushalt nutzen, so itmagazine.ch. Vor der Erhöhung lag der Preis bei 23.90 Franken. Der Sprung fällt hier also deutlich grösser aus als beim Einzelabo.
Rechnerisch lohnt sich das Familienabo bei den YouTube Premium Schweiz Kosten schnell. Zwei Personen zahlen mit zwei Einzelabos 35.80 Franken, mit dem Familienabo 33.90 Franken. Ab der dritten Person wird der Unterschied spürbar: Bei fünf Nutzern sinken die Kosten auf knapp 6.80 Franken pro Kopf. Entscheidend ist der gemeinsame Haushalt. Für beliebige Freundeskreise ist das Abo nicht gedacht.
Direkt, über Apple oder Google Play: Was Sie wirklich zahlen
Der Buchungsweg bestimmt den Preis, und genau das wird oft übersehen. Wer sein Abo über Apple abgeschlossen hat, zahlt laut den Recherchen 23.90 Franken fürs Einzelabo und 43.90 Franken fürs Familienabo. Das sind sechs beziehungsweise zehn Franken mehr als bei direkter Buchung bei YouTube.
Aufs Jahr gerechnet fallen bei den YouTube Premium Schweiz Kosten über Apple deutlich ins Gewicht. Beim Einzelabo über Apple entstehen Mehrkosten von rund 72 Franken, beim Familienabo sind es etwa 120 Franken. Einen Vorteil haben Sie dafür nicht, ausser dass die Abrechnung bequem über die Apple-ID läuft. Die Inhalte sind identisch.
Zu Google Play fand ich in den vorliegenden Quellen keine belastbaren Preise. Schauen Sie deshalb in den Abo-Einstellungen Ihres Play-Kontos nach, welcher Betrag tatsächlich abgebucht wird, und vergleichen Sie ihn mit den 17.90 Franken der Direktbuchung.
So gehen Sie vor:
Öffnen Sie die Abo-Verwaltung Ihres Apple- oder Google-Kontos und notieren Sie den aktuellen Betrag.
Kündigen Sie das Abo dort, wenn es teurer ist als der Direktpreis.
Schliessen Sie das Abo anschliessend direkt auf youtube.com/premium neu ab.
Prüfen Sie nach dem Wechsel, ob die Zahlung wie erwartet läuft und keine Doppelabbuchung entsteht.
Planen Sie etwas Zeit ein, damit zwischen Kündigung und Neuabschluss weder eine Lücke noch eine Überschneidung entsteht. Wer so wechselt, spart bei gleichem Leistungsumfang und ohne Komforteinbusse.
Studierende und Swisscom-Kunden: Konditionen richtig prüfen
Für Studierende gibt es einen reduzierten Tarif, doch die Angaben dazu gehen auseinander. iamstudent.ch nennt 11.90 Franken im Monat statt 17.90 Franken. Eine andere Quelle spricht von rund 9.50 Franken und weist darauf hin, dass die Berechtigung jedes Jahr neu über den Dienst SheerID geprüft wird. Welcher Betrag für Sie gilt, sehen Sie erst im Bestellvorgang auf der offiziellen Seite. Rechnen Sie deshalb mit einer Spanne und verlassen Sie sich nicht auf einen einzelnen Blogbeitrag.
Wichtig ist auch: Der Studierendenstatus muss nachweisbar sein, und die Prüfung wiederholt sich. Wer nach dem Abschluss nicht mehr berechtigt ist, fällt auf den Normalpreis zurück. Tragen Sie dieses Datum in den Kalender ein, damit die höhere Abbuchung Sie nicht überrascht.
Auch Swisscom hat YouTube Premium im Angebot. Auf der Swisscom-Seite stehen 15.90 Franken beim Jahresabo und 16.90 Franken beim Monatsabo, jeweils für Swisscom-Kunden. Das sind Kundenkonditionen, keine allgemeinen Listenpreise. Gegenüber den 17.90 Franken der Direktbuchung sparen Sie ein bis zwei Franken im Monat, also zwischen 12 und 24 Franken im Jahr.
Der Haken ist die Bindung. Beim Jahresabo legen Sie sich fest, und abgerechnet wird über Ihren Swisscom-Vertrag. Wer ohnehin dort Kunde ist und das Abo sicher ein Jahr lang nutzt, fährt günstiger. Wer flexibel bleiben will, nimmt besser die monatliche Variante oder bucht direkt.
Italien und Ausland im Vergleich: Preise im Tessin
Für die italienischsprachige Schweiz liegt der Blick über die Grenze nahe. Laut saldo.ch zahlen Abonnenten in Italien umgerechnet nur 12.80 Franken, in Deutschland und Frankreich je 11.85 Franken. Gegenüber dem Schweizer Preis von 17.90 Franken macht das 5 bis 6 Franken im Monat aus, übers Jahr also 60 bis 74 Franken.
Da liegt der Gedanke nah, ein italienisches Abo zu nutzen oder per VPN einen günstigeren Standort vorzutäuschen. Davon ist abzuraten. Saldo erwähnt zwar ein VPN-Programm ab 3 Franken im Monat, doch Digitec weist darauf hin, dass YouTube gegen diesen Trick vorgeht. Wer sich erneut anmeldet, sieht dann sogar höhere Preise als üblich. Solche Umgehungen verstossen ausserdem gegen die Nutzungsbedingungen und können zur Sperrung des Kontos führen. Die vermeintliche Ersparnis steht in keinem Verhältnis zum Risiko, Playlists, Verlauf und Zugang zu verlieren.
Für Tessiner Haushalte bleibt der Grenzvergleich deshalb Theorie. Mehr bringen die legalen Hebel: Direktbuchung statt Apple, Familienabo bei mehreren Nutzern und gegebenenfalls Kundenkonditionen. Zusammen sparen sie oft mehr als jeder ausländische Tarif, und Ihr Konto bleibt unangetastet.
YouTube Premium oder YouTube Music: Abgrenzung und Gratis-Version
Viele halten YouTube Premium und YouTube Music für dasselbe, dabei sind die Pakete unterschiedlich zugeschnitten. YouTube Premium entfernt die Werbung auf der ganzen Plattform und enthält zusätzlich Musikfunktionen. YouTube Music Premium konzentriert sich auf den Musikdienst. Mobilezone führt YouTube Music Premium mit 13.90 Franken im Monat, allerdings mit Stand 2025. Liederstellen nennt dagegen einen Preis ab 17.90 Franken. Diese Abweichung zeigt, wie schnell Preisangaben veralten. Kontrollieren Sie den Betrag deshalb immer direkt beim Anbieter.
Welches Paket passt, hängt vom Nutzungsverhalten ab. Wer fast nur Musik hört und kaum Videos schaut, kommt mit dem reinen Musikabo womöglich günstiger weg, sofern der aktuelle Preis tatsächlich unter dem des Gesamtpakets liegt. Wer dagegen regelmässig Videos, Tutorials oder Sendungen ohne Unterbrechung sehen will, braucht das volle Premium-Paket.
Die kostenlose Version bleibt eine echte Alternative. Sie finanziert sich über Werbung, gibt aber Zugang zu allen öffentlichen Inhalten. Rechnen Sie nüchtern: Bei 215 Franken im Jahr lohnt sich das Abo vor allem, wenn Sie täglich mehrere Stunden schauen oder Funktionen wie die Hintergrundwiedergabe auf dem Smartphone wirklich vermissen. Wer YouTube nur gelegentlich nutzt, zahlt für Komfort, den er selten braucht.
Welches Abo lohnt sich für Ihren Haushalt?
Die richtige Wahl bei den YouTube Premium Schweiz Kosten ergibt sich aus wenigen Fragen. Zählen Sie zuerst, wie viele Personen in Ihrem Haushalt YouTube regelmässig nutzen. Bei einer Person genügt das Einzelabo. Bei zwei Personen liegt das Familienabo mit 33.90 Franken nur knapp unter dem Preis zweier Einzelabos, ab drei Personen ist es klar die günstigere Lösung.
Prüfen Sie danach den Buchungsweg. Läuft Ihr Abo über Apple, wechseln Sie zur Direktbuchung und sparen sechs Franken im Monat beim Einzelabo, zehn Franken beim Familienabo. Das ist die einfachste Massnahme und kostet nur etwas Zeit.
Klären Sie dann, ob Sie Anspruch auf eine Vergünstigung haben:
Studierende prüfen den Tarif im Bestellvorgang und planen die jährliche Neuprüfung ein.
Swisscom-Kunden vergleichen die Kundenkonditionen von 15.90 beziehungsweise 16.90 Franken mit dem Direktpreis und achten auf die Bindung beim Jahresabo.
Alle anderen bleiben bei der Direktbuchung zu 17.90 Franken.
Am Ende zählt der ehrliche Nutzencheck. Schauen Sie täglich und nervt Sie die Werbung, ist das Abo sein Geld wert. Nutzen Sie die Plattform selten, bleibt die kostenlose Version die wirtschaftlichere Wahl.
Wenn Sie Ihre Streaming- und Mobilfunkausgaben insgesamt im Blick behalten möchten, helfen unsere Streaming-Vergleiche und die Analyse Ihrer Mobilfunkrechnung. Preise ändern sich schnell, deshalb lohnt es sich, die Konditionen mindestens einmal im Jahr zu überprüfen.




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